Am heutigen Mittwoch, den 23.09.2026, wurde der Besuch der InnoTrans 2026 in Berlin fortgesetzt. Nach dem ersten Messetag am 22.09. standen heute weitere Standbesuche und Gespräche sowie die Erkundung weiterer Bereiche der Messe auf dem Programm.
Neben dem gezielten Besuch des Standes von PFLITSCH ergaben sich während des Rundgangs auch interessante spontane Kontakte. So wurde der Stand von Dahua eher zufällig entdeckt, während sich bei Akkodis ein interessantes Gespräch über ein Notfunksystem entwickelte.
Auch am zweiten Messetag zeigte sich die große Bandbreite der InnoTrans. Neben klassischen Lösungen für Fahrzeuge und Infrastruktur nehmen insbesondere Digitalisierung, Kommunikation, Automatisierung und Sicherheitstechnik einen immer größeren Raum ein.
Zufälliger Fund: Dahua
Beim Rundgang durch die Messehallen wurde der Stand von Dahua eher zufällig entdeckt.
Der Stand weckte aufgrund der präsentierten Lösungen im Bereich Video- und Sicherheitstechnik Interesse und wurde daher spontan in den Rundgang aufgenommen. Gerade im Umfeld der Bahn- und Verkehrstechnik sind Kamerasysteme und intelligente Videoanwendungen interessante Themen, beispielsweise für die Überwachung von Anlagen, Fahrzeugen und Verkehrsbereichen.
Der ungeplante Besuch war damit ein gutes Beispiel dafür, welche zusätzlichen Eindrücke sich auf einer Messe wie der InnoTrans abseits der ursprünglich geplanten Termine ergeben.
Besonders interessant ist dabei der allgemeine Trend, Kameratechnik zunehmend mit intelligenter Bildauswertung und digitalen Systemen zu verbinden. Damit entstehen neue Möglichkeiten für Überwachung, Analyse und die Unterstützung von Betriebs- und Sicherheitsprozessen.
Der Besuch bei Dahua war somit kein ursprünglich geplanter Termin, sondern vielmehr ein interessanter Zufallsfund während des Messe-Rundgangs.
Gespräch bei Akkodis – Notfunksystem
Ein besonders interessanter Gesprächspunkt des heutigen Tages ergab sich am Stand von Akkodis.


Hier fand ein Austausch über ein Notfunksystem statt. Im Mittelpunkt standen damit nicht allgemein Digitalisierungsthemen, sondern ganz konkret die Möglichkeiten und Anforderungen einer zuverlässigen Kommunikationslösung für Notfall- und Krisensituationen.
Gerade im Bahn- und öffentlichen Verkehrsbereich kommt der Kommunikation im Störungs- oder Notfall eine besondere Bedeutung zu. Wenn reguläre Kommunikationswege nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, müssen alternative und zuverlässige Kommunikationsmöglichkeiten vorhanden sein.
Der Austausch mit Akkodis war deshalb insbesondere unter dem Gesichtspunkt interessant, wie solche Systeme in bestehende technische und betriebliche Strukturen integriert werden können.
Das Gespräch zeigte gleichzeitig, dass neben Digitalisierung und Automatisierung auch die Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit von Kommunikationssystemen ein wichtiger Bestandteil moderner Verkehrsinfrastruktur ist.
Besuch bei PFLITSCH
Ein weiterer gezielter Standbesuch führte zu PFLITSCH.
Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt unter anderem auf Kabelverschraubungen, Kabeleinführungen und Kabelmanagementsystemen. Gerade für die Bahntechnik sind diese Produkte aufgrund der besonderen Anforderungen an Robustheit, Sicherheit, Dichtigkeit und Montagefreundlichkeit interessant.




PFLITSCH präsentierte auf der InnoTrans unter anderem Lösungen, die speziell auf die Anforderungen der Bahnindustrie ausgerichtet sind.
Der Besuch ergänzte damit sehr gut die Eindrücke des Vortages bei icotek. Bereits dort war deutlich geworden, welche Bedeutung Kabelmanagement und Kabeleinführung bei modernen Schienenfahrzeugen und Anlagen haben.
Durch die zunehmende Anzahl elektrischer und elektronischer Komponenten steigt auch die Zahl der benötigten Leitungen. Gleichzeitig stehen in Fahrzeugen und Anlagen häufig nur begrenzte Einbauräume zur Verfügung. Sichere, platzsparende und wartungsfreundliche Lösungen gewinnen dadurch weiter an Bedeutung.
Der Vergleich der verschiedenen Lösungsansätze bei icotek und PFLITSCH ist daher ein interessanter Aspekt der bisherigen Messebesuche.
Weitere Impressionen von der InnoTrans
Neben den genannten Standbesuchen wurde der heutige Messetag erneut für einen Rundgang durch verschiedene Hallen und Ausstellungsbereiche genutzt.





Dabei wurde erneut die enorme Bandbreite der InnoTrans deutlich. Die Messe verbindet klassische Bahn- und Fahrzeugtechnik mit modernen Themen wie Digitalisierung, Kommunikation, Automatisierung und künstlicher Intelligenz.
Besonders interessant ist dabei, dass sich viele dieser Themen zunehmend überschneiden. Ein modernes Verkehrssystem benötigt nicht nur Fahrzeuge und Infrastruktur, sondern auch zuverlässige Kommunikationswege, Sensorik, Datenverarbeitung, Automatisierung und entsprechende elektrische sowie mechanische Komponenten.
Auch das Freigelände mit den ausgestellten Schienenfahrzeugen vermittelt einen guten Eindruck davon, wie unterschiedlich die technischen Anforderungen innerhalb der Bahnbranche sind.
Persönliche Erkenntnisse des zweiten Messetages
Der heutige Messetag hat insbesondere gezeigt, dass sich interessante Gespräche nicht immer ausschließlich aus den vorher geplanten Terminen ergeben.
Der zufällige Besuch bei Dahua war hierfür ein gutes Beispiel. Gleichzeitig entstand bei Akkodis aus dem Messekontakt ein konkreter Austausch über ein Notfunksystem.
Zusammen mit dem gezielten Besuch bei PFLITSCH ergab sich dadurch eine interessante Mischung aus:
- spontanen Messekontakten
- konkreten technischen Gesprächen
- Kabelmanagement und Kabeleinführung
- Kommunikation und Notfallkommunikation
- Video- und Sicherheitstechnik
- Digitalisierung und Vernetzung
- allgemeinen Eindrücken aus Fahrzeugtechnik und Infrastruktur
Damit ergänzte der zweite Messetag die Eindrücke des ersten Tages sehr gut.
Ausblick
Der heutige Bericht ist erneut als Tagesbericht zu verstehen und stellt noch keine abschließende Zusammenfassung der InnoTrans 2026 dar.
Auch an den kommenden Messetagen stehen weitere Besuche und Gespräche auf dem Programm. Die dabei gewonnenen Eindrücke und Informationen werden in weiteren Berichten festgehalten.



