Bei unserem Rundgang über die IFA 2026 durfte natürlich auch ein Besuch bei Creality nicht fehlen. Der Hersteller gehört inzwischen zu den Namen, an denen man beim Thema 3D-Druck kaum vorbeikommt. Entsprechend gespannt waren wir, was es am Stand zu entdecken gibt. Besonders genau haben wir uns dabei den Creality K3 angeschaut – und ein Exponat hat uns dann doch etwas überrascht: selbstgedruckte Schuhe.
Der K3 im Mittelpunkt
Unser erster längerer Stopp galt dem K3. Der 3D-Drucker macht schon auf den ersten Blick deutlich, dass Creality den Fokus auf Geschwindigkeit, Flexibilität und den Druck mit mehreren Materialien legt.

Was uns dabei besonders interessiert hat, war das neue Düsenwechselsystem. Statt bei einem Farb- oder Materialwechsel jedes Mal aufwendig umzurüsten, kann der K3 verschiedene Düsen verwenden. Damit sollen sich unterschiedliche Materialien und Farben deutlich komfortabler miteinander kombinieren lassen.
Am Stand konnten wir uns den Drucker in Ruhe anschauen und uns einen Eindruck davon verschaffen, wie Creality das Thema Multicolor- und Multimaterial-Druck weiterentwickelt. Gerade für alle, die nicht nur gelegentlich eine kleine Figur drucken, sondern mit unterschiedlichen Materialien experimentieren möchten, ist das durchaus spannend.
Dabei wird auch deutlich, dass 3D-Drucker längst nicht mehr nur etwas für Technik-Nerds sind. Die Geräte werden vielseitiger und die möglichen Anwendungen immer interessanter.
Unser Highlight: Schuhe aus dem 3D-Drucker
Dann fiel unser Blick auf etwas, womit wir an diesem Tag vielleicht nicht unbedingt gerechnet hatten: Schuhe aus dem 3D-Drucker.
Und genau solche Exponate sind es, die einen Messebesuch interessant machen. Einen 3D-Drucker kann man sich anschauen und sich über technische Daten unterhalten. Wenn daneben aber plötzlich ein fertiger Schuh steht, wird viel greifbarer, was mit der Technik tatsächlich möglich ist.
Wir haben uns die selbstgedruckten Schuhe deshalb natürlich genauer angesehen. Besonders spannend fanden wir die Vorstellung, dass sich Produkte, die normalerweise in großen Stückzahlen industriell gefertigt werden, zumindest teilweise individuell per 3D-Druck herstellen lassen.
Das Beispiel zeigt gleichzeitig, wie breit das Thema 3D-Druck inzwischen geworden ist. Es geht längst nicht mehr nur um kleine Figuren, Halterungen oder Ersatzteile. Je nach Material und Druckverfahren können daraus auch funktionale Produkte entstehen.
Viel mehr als nur ein Drucker
Beim weiteren Rundgang am Creality-Stand haben wir uns natürlich auch andere Geräte und Lösungen angeschaut. Trotzdem blieb der K3 bei uns besonders hängen. Nicht unbedingt, weil ein 3D-Drucker auf einer Messe bei Creality überraschend wäre – sondern weil sich daran sehr schön die Entwicklung der vergangenen Jahre ablesen lässt.
Mehr Geschwindigkeit, verschiedene Materialien, mehrere Farben und möglichst einfache Abläufe: Genau in diese Richtung entwickelt sich der 3D-Druck immer stärker.
Und dann stehen daneben eben Schuhe, die zeigen, was aus dieser Technik am Ende werden kann.
Unser Fazit
Unser Besuch bei Creality war für uns eine dieser IFA-Stationen, bei denen man schnell länger stehen bleibt als ursprünglich geplant. Der K3 war dabei ganz klar unser technisches Highlight. Das eigentliche Überraschungsmoment waren allerdings die selbstgedruckten Schuhe.
Für uns haben sie ziemlich gut gezeigt, wie sich das Thema 3D-Druck verändert: Aus dem einstigen Spezialthema für Bastler und Technikfans wird zunehmend eine Fertigungstechnologie für ganz unterschiedliche Anwendungen.
Und genau deshalb hat uns der Creality-Stand in Erinnerung behalten. Wir sind wegen der Drucker gekommen – und haben am Ende vor allem über die Schuhe gesprochen.






























