Auf unserem Rundgang über die IFA 2026 führte uns natürlich auch der Weg zum Messestand von Sonoff. Und schon beim ersten Blick auf die ausgestellten Produkte wurde klar: Sonoff beschränkt sich längst nicht mehr auf die klassischen smarten Schalter und Steckdosen, mit denen die Marke bei vielen Smart-Home-Nutzern bekannt geworden ist.
Der Stand präsentierte sich vielmehr als eine Art Schaufenster für ein immer umfassender werdendes Smart-Home-Ökosystem. Von Sensoren und Steuerungen über Sicherheitslösungen bis hin zu Energie- und Outdoor-Anwendungen gab es einiges zu entdecken. Sonoff selbst positioniert seine aktuellen Lösungen rund um Sicherheit, Sensorik, Steuerung, Energiemanagement und die Integration in offene Ökosysteme.
Unser Highlight: Smart Home für den Garten
Besonders neugierig waren wir auf die neuen Outdoor-Lösungen. Und genau hier gab es am Stand für uns einiges zu entdecken.
Ein echter Hingucker war das Hydro DUO, ein smartes Wasserventil für die Bewässerung. Das System arbeitet mit Zigbee und verfügt über zwei separat steuerbare Bewässerungskanäle. Dazu kommen Funktionen wie zeitgesteuerte Bewässerungspläne, wetterabhängige Anpassungen sowie Meldungen bei Wasserproblemen oder Frost.
Auf dem Messestand konnte man sich dadurch sehr gut vorstellen, wie eine solche Lösung im eigenen Garten eingesetzt werden könnte. Besonders spannend fanden wir den Gedanken, die Gartenbewässerung nicht mehr einfach nach einem starren Zeitplan laufen zu lassen, sondern sie stärker von den tatsächlichen Bedingungen abhängig zu machen.
Damit wird aus einem vermeintlich simplen Wasserventil plötzlich ein weiterer Baustein im Smart Home.
Bodenfeuchtigkeit wird zum Auslöser
Noch interessanter wird das Ganze in Verbindung mit einem Bodenfeuchtigkeitsmesser.
Genau solche Lösungen zeigen unserer Meinung nach sehr schön, wohin sich Smart Home entwickelt. Ein Sensor misst die tatsächlichen Bedingungen im Garten und liefert die entsprechenden Informationen an das System. Daraus können anschließend Automatisierungen entstehen.
Gerade dieser Bereich hat uns am Sonoff-Stand besonders angesprochen, weil hier nicht einfach nur ein weiteres „smarteres Gadget“ gezeigt wird. Stattdessen wird ein ganz konkretes Alltagsproblem – die richtige Bewässerung – mit Sensorik und Automatisierung gelöst.
Und das passt hervorragend zu einem Trend, den wir auf der IFA 2026 an vielen Stellen beobachten konnten: Das Smart Home wandert nach draußen. Auch die IFA selbst stellte in diesem Jahr intelligente Garten- und Outdoor-Lösungen deutlich stärker in den Mittelpunkt.
Interessanter Blick auf die Türschließlösung
Natürlich haben wir uns am Stand auch die smarte Türschließlösung genauer angeschaut.
Gerade im Zusammenhang mit den anderen Sicherheitsprodukten wird deutlich, dass Sonoff auch beim Thema Zugang und Sicherheit breiter aufgestellt werden möchte. Die Tür wird dabei zu einem weiteren Bestandteil des vernetzten Zuhauses.
Für uns war interessant zu sehen, wie sich solche Lösungen in ein bestehendes Smart-Home-Konzept integrieren lassen. Denn genau darin liegt unserer Meinung nach eine der großen Stärken des Sonoff-Ansatzes: Nicht ein einzelnes Gerät steht im Mittelpunkt, sondern das Zusammenspiel verschiedener Komponenten.
Kameras: Auch hier tut sich einiges
Natürlich konnten wir am Stand auch an den Kameras nicht einfach vorbeigehen.
Sonoff zeigte unter anderem die CAM-S3W, eine Fensterkamera, die für die Überwachung von Außenbereichen konzipiert ist. Sie bietet 2K-Farbvideo, Personenerkennung und weitere Funktionen zur Überwachung und Kommunikation.
Noch spannender fanden wir den Ausblick auf die kommende Dual-Lens-Security-Camera-Serie. Hier kombiniert Sonoff eine fest ausgerichtete Weitwinkelkamera mit einer beweglichen PTZ-Kamera. Zusätzlich ist ein Zigbee-Gateway integriert, über das sich zahlreiche weitere Sonoff-Geräte einbinden lassen. Auch lokale KI-Erkennung und lokale Automatisierungen gehören zum Konzept.
Damit wird die Kamera nicht mehr nur zum Überwachungsgerät, sondern kann gleichzeitig als Bestandteil der Smart-Home-Zentrale dienen.
Was uns am Sonoff-Stand besonders aufgefallen ist
Was uns beim Rundgang besonders gefallen hat, war die Vielfalt der gezeigten Produkte. Je länger man sich am Stand umsieht, desto mehr wird deutlich, wie viele Bereiche Sonoff inzwischen abdeckt.
Sensoren, Schalter, Steuerungen, Kameras, Türlösungen, Bewässerung und Energiemanagement – vieles davon lässt sich miteinander kombinieren. Gleichzeitig setzt Sonoff auf verschiedene Standards und offene Schnittstellen. Die aktuellen Lösungen unterstützen unter anderem Zigbee, Matter, Thread und Wi-Fi; mit OpenEdge verfolgt Sonoff zudem einen Ansatz für lokale Steuerung und die Integration in Plattformen wie Home Assistant, OpenHAB, ioBroker oder Node-RED.
Gerade für ambitionierte Smart-Home-Nutzer ist das ein interessanter Ansatz.
Unser Fazit vom Messestand
Unser Besuch am Sonoff-Stand auf der IFA 2026 hat uns einmal mehr gezeigt, wie weit sich die Marke inzwischen entwickelt hat.
Unser persönliches Highlight waren dabei ganz klar die Outdoor-Lösungen rund um das smarte Wasserventil und die Bodenfeuchtigkeitsmessung. Hier wird besonders deutlich, dass Smart Home nicht im Wohnzimmer aufhört. Der Garten kann genauso intelligent gesteuert und automatisiert werden wie Licht, Heizung oder Sicherheit im Haus.
Aber auch die Türschließlösung und die Kameras waren interessante Stationen unseres Rundgangs.
Was letztlich hängen bleibt, ist vor allem die enorme Bandbreite. Sonoff sticht im Smart-Home-Bereich klar hervor, weil der Hersteller nicht versucht, nur einzelne Geräte anzubieten, sondern immer stärker ein komplettes Ökosystem aufbaut.
Und genau deshalb war der Sonoff-Stand für uns einer der interessanteren Stopps auf der IFA 2026: Hier konnte man nicht nur einzelne Neuheiten anschauen, sondern bereits ziemlich gut erkennen, wie ein umfassend vernetztes Zuhause – inklusive Garten und Außenbereich – künftig aussehen kann.






















