Auf der IFA 2026 waren wir wieder einmal auf der Suche nach Technik, die nicht nur interessant aussieht, sondern uns auch im täglichen Einsatz wirklich weiterhilft. Gerade wenn wir mehrere Tage auf einer Messe unterwegs sind, wird das Thema Stromversorgung schnell wichtig. Smartphone, Notebook, Kamera, Powerbank, Funktechnik – irgendwie möchte heute alles geladen werden.
Genau deshalb haben wir uns auf der IFA auch einmal gezielt nach modernen USB-Ladegeräten umgesehen. Dabei sind wir bei Vention auf das DASH PRO 140W GaN5.0 Ladegerät mit Smart Display gestoßen. Und das kleine Ladegerät hat tatsächlich etwas, was man bei einem USB-Netzteil nicht unbedingt erwartet: Es zeigt uns auf einem Display, was gerade beim Laden passiert.
Klein, aber ordentlich Leistung
Das DASH PRO sieht auf den ersten Blick gar nicht nach einem 140-Watt-Kraftpaket aus. Mit seinen gerade einmal 69 × 69 × 35,8 Millimetern ist es angenehm kompakt. Trotzdem steckt ordentlich Leistung in dem kleinen Gehäuse. Vention setzt dabei auf GaN 5.0, also Galliumnitrid-Technik.
Der Vorteil dieser Technik liegt vor allem darin, dass sich hohe Ladeleistungen auf vergleichsweise kleinem Raum realisieren lassen. Das ist gerade unterwegs interessant. Denn niemand möchte auf Reisen ein halbes Kilo Netzteile und Ladegeräte im Rucksack mitschleppen.
Das DASH PRO bringt insgesamt 140 Watt maximale Ausgangsleistung mit. Damit ist es nicht nur für Smartphone und Tablet interessant, sondern kann auch ein Notebook mit ausreichend Energie versorgen.
Für uns auf der IFA ist genau das spannend: Ein Ladegerät für möglichst viele Geräte, statt für jedes Gerät ein eigenes Netzteil mitzunehmen.
Vier Anschlüsse statt Kabelsalat
Beim DASH PRO stehen insgesamt vier Ladeanschlüsse zur Verfügung. Vention kombiniert dabei drei USB-C-Anschlüsse und einen USB-A-Anschluss.
Das klingt zunächst vielleicht nicht spektakulär, macht im Alltag aber einen großen Unterschied.
Während wir beispielsweise das Notebook laden, kann gleichzeitig das Smartphone am nächsten USB-C-Anschluss hängen und über USB-A vielleicht noch ein weiteres Gerät versorgt werden.
Gerade an einem Messetag kann das schnell praktisch werden. Man kommt morgens mit einem vollgeladenen Smartphone, Notebook und Kamera auf das Messegelände und einige Stunden später sieht die Akkuanzeige plötzlich ganz anders aus.
Da ist ein Ladegerät, das mehrere Geräte gleichzeitig versorgen kann, Gold wert.
Vention spricht dabei von einer intelligenten Leistungsverteilung. Das DASH PRO erkennt die angeschlossenen Geräte und verteilt die verfügbare Leistung entsprechend. Insgesamt stehen bis zu 140 Watt zur Verfügung.
Und dann ist da noch das Display
Das eigentliche Highlight des DASH PRO ist für uns aber nicht einmal die Leistung.
Es ist das kleine 1,3-Zoll-TFT-Display.
Hier zeigt das Ladegerät unter anderem Informationen zu Leistung, Strom und Temperatur an. Damit bekommt man tatsächlich einmal mit, was hinter dem USB-C-Anschluss passiert.
Das finden wir gerade aus technischer Sicht ziemlich interessant.
Normalerweise steckt man ein USB-C-Kabel in ein Ladegerät und das war es. Das Gerät lädt – oder auch nicht. Wie viel Leistung gerade tatsächlich übertragen wird, bleibt für den Anwender meistens unsichtbar.
Beim DASH PRO ist das anders.
Man bekommt zumindest einen direkten Eindruck davon, wie das Ladegerät gerade arbeitet.
Und Vention geht dabei sogar einen etwas ungewöhnlichen Weg: Auf dem Display werden verschiedene Emojis verwendet. Sie sollen den aktuellen Ladezustand vereinfacht darstellen.
So steht beispielsweise ein entspanntes Emoji für langsames beziehungsweise Erhaltungsladen, während ein anderes Emoji schnelles oder maximales Laden signalisiert. Auch Standby und eine erhöhte Temperatur werden dargestellt.
Das ist sicherlich ein kleines Spielerei-Element – aber gleichzeitig eine ziemlich sympathische Idee.
140 Watt sind nicht nur für Smartphones gedacht
Bei 140 Watt denkt man natürlich zuerst an leistungsstarke Notebooks.
Und genau dafür ist das DASH PRO auch interessant.
Vention gibt an, dass einer der USB-C-Anschlüsse bis zu 140 Watt liefern kann. Voraussetzung ist natürlich, dass das angeschlossene Notebook diese Leistung auch unterstützt. Unterstützt werden unter anderem moderne Ladeprotokolle wie USB Power Delivery 3.1, PPS und QC.
Damit wird aus dem kleinen Ladegerät praktisch eine kompakte Stromzentrale.
Ein Beispiel: Notebook anschließen, Smartphone daneben und vielleicht noch eine Powerbank oder Kopfhörer laden. Statt mehrere Netzteile und Steckdosen zu suchen, reicht im Idealfall ein einziges Gerät.
Gerade auf Reisen ist das ein großer Vorteil.
Das Ladegerät für lange Messetage?
Auf der IFA 2026 konnten wir uns ziemlich schnell vorstellen, wo wir so ein Gerät einsetzen würden.
Wenn wir auf dem Messegelände unterwegs sind, haben wir normalerweise einiges dabei. Smartphone für Kommunikation und Social Media, Kamera beziehungsweise weiteres Aufnahme-Equipment, Notebook für Berichte und natürlich diverse Kleinigkeiten, die ebenfalls irgendwann nach Strom verlangen.
Dazu kommt: Nicht immer findet man am gewünschten Platz eine freie Steckdose.
Wenn dann ein einziges Ladegerät mehrere Geräte versorgen kann, spart das Platz und vor allem Nerven.
Das DASH PRO ist dabei klein genug, dass es problemlos in eine Notebooktasche oder einen Rucksack passt. Der Stecker lässt sich außerdem einklappen, was beim Transport praktisch ist.
Auch unterwegs interessant
Das DASH PRO ist nicht nur für den Schreibtisch gedacht.
Durch die Unterstützung von 100 bis 240 Volt bei 50/60 Hz ist es grundsätzlich auch für internationale Einsätze ausgelegt. Vention bietet unterschiedliche Steckervarianten an, darunter auch eine EU-Version.
Das macht das Ladegerät gerade für Reisende interessant.
Und wer schon einmal mit mehreren Netzteilen im Gepäck unterwegs war, weiß, wie schnell daraus ein kleines Kabel- und Netzteilmuseum werden kann.
Ein kompaktes Ladegerät mit mehreren Anschlüssen kann hier einiges vereinfachen.
Sicherheit darf bei 140 Watt nicht fehlen
Bei einer Ladeleistung von bis zu 140 Watt spielt natürlich auch das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle.
Vention nennt unter anderem Schutzfunktionen gegen Überspannung, Überstrom, Übertemperatur und Kurzschluss. Durch die GaN-Technik soll außerdem eine hohe Effizienz bei vergleichsweise geringer Wärmeentwicklung erreicht werden.
Das bedeutet natürlich nicht, dass ein 140-Watt-Netzteil niemals warm wird. Bei hohen Ladeleistungen entsteht zwangsläufig Wärme. Entscheidend ist vielmehr, dass das Ladegerät diese Wärme entsprechend handhabt und die angeschlossenen Geräte passend mit Leistung versorgt.
Unser Eindruck von der IFA 2026
Was uns am Vention DASH PRO besonders gefallen hat, ist die Kombination aus kompakter Bauform, hoher Leistung und dem kleinen Display.
140 Watt sind mittlerweile zwar kein völlig ungewöhnlicher Wert mehr. Interessanter wird es aber, wenn man diese Leistung in ein relativ kleines Gehäuse packt und gleichzeitig mehrere Geräte anschließen kann.
Das Display ist dabei das gewisse Extra.
Natürlich braucht niemand zwingend ein Display an einem Ladegerät. Unser Smartphone wird schließlich auch ohne Anzeige geladen. Aber gerade für Technikinteressierte ist es interessant zu sehen, was beim Laden tatsächlich passiert.
Und genau solche kleinen Ideen sind es, die uns auf der IFA immer wieder auffallen.
Wir sind auf die IFA 2026 gegangen, um neue Technik zu entdecken – und dabei landen eben nicht nur große Fernseher, Roboter oder spektakuläre Gadgets auf unserer Liste. Manchmal ist es ein kleines Ladegerät, das am Ende im Alltag wahrscheinlich wesentlich häufiger zum Einsatz kommt.
Fazit
Das Vention DASH PRO 140W GaN5.0 ist für uns ein interessantes Ladegerät für alle, die mehrere Geräte mit Strom versorgen möchten und dabei möglichst wenig Gepäck mitnehmen wollen.
Vier Anschlüsse, bis zu 140 Watt Gesamtleistung, moderne Schnellladeprotokolle, kompakte Abmessungen und das kleine Smart Display machen das DASH PRO zu einem ziemlich vielseitigen Begleiter.
Für einen normalen Smartphone-Nutzer ist die Leistung wahrscheinlich schon fast überdimensioniert. Wer aber mit Notebook, Smartphone, Tablet, Kamera, Powerbank und weiterem USB-C-Equipment unterwegs ist, dürfte die Möglichkeiten deutlich interessanter finden.
Und genau deshalb passt das Gerät ziemlich gut zu unserem IFA-Einsatz.
Unser IFA-Fazit: Klein genug für die Tasche, stark genug fürs Notebook und mit dem Display sogar ein bisschen Technik zum Anschauen.
Manchmal muss ein Ladegerät eben nicht langweilig sein.
Wir haben das Vention DASH PRO auf der IFA 2026 entdeckt – und genau solche kleinen technischen Lösungen nehmen wir gerne mit nach Hause.
















