Not- und Katastrophenfunk – Wenn die Kommunikation ausfällt, beginnt die Aufgabe der Funkamateure

Banner Amateurfunk im Not- und Katastrophenfunk

Wenn im Alltag das Handy klingelt, eine Nachricht über WhatsApp verschickt wird oder ein kurzer Anruf genügt, denkt kaum jemand darüber nach, welche technische Infrastruktur dahintersteht. Mobilfunkmasten, Glasfasernetze, Rechenzentren, Stromversorgung und Internetverbindungen sorgen dafür, dass Kommunikation heute scheinbar selbstverständlich funktioniert.

Doch was passiert, wenn genau diese Infrastruktur ausfällt?

Ein schweres Unwetter, Hochwasser, ein großflächiger Stromausfall, ein Waldbrand oder ein anderes Schadensereignis kann dazu führen, dass Mobilfunk, Festnetz und Internet zumindest regional nicht mehr funktionieren. Genau hier zeigt sich eine besondere Stärke des Amateurfunks: Funkamateure können Kommunikationsverbindungen unabhängig von vielen Teilen der normalen Infrastruktur aufbauen und betreiben.

Der Not- und Katastrophenfunk gehört deshalb seit vielen Jahrzehnten zu den wichtigen Aufgabenfeldern des Amateurfunks. Das deutsche Amateurfunkgesetz nennt ausdrücklich die Unterstützung von Hilfsaktionen in Not- und Katastrophenfällen als einen Zweck des Amateurfunkdienstes.

Wichtig ist dabei: Der Amateurfunk ist kein staatlicher Sicherheitsfunk und kein Ersatz für Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst. Er kann diese Strukturen bei Bedarf technisch ergänzen und zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten bereitstellen.

Wenn die normale Kommunikation nicht mehr funktioniert

Im täglichen Leben verlassen wir uns auf eine Vielzahl miteinander verbundener Systeme. Fällt beispielsweise der Strom aus, können Mobilfunkstationen zwar teilweise noch über Akkus oder Notstromaggregate weiterarbeiten. Bei einem länger andauernden Ausfall können aber auch diese Reserven erschöpft sein.

Noch problematischer wird es bei großflächigen Ereignissen. Wenn gleichzeitig sehr viele Menschen telefonieren oder Daten übertragen möchten, können Netze zusätzlich überlastet werden.

Ein Funkamateur benötigt dagegen grundsätzlich keine funktionierende Internetverbindung, keinen Mobilfunkmast und keinen Telefonanschluss, um eine Funkverbindung herzustellen.

Das Funkgerät, die Antenne und eine geeignete Stromversorgung können vollkommen unabhängig betrieben werden. Genau diese Unabhängigkeit macht den Amateurfunk für Notfunkübungen und mögliche Krisensituationen interessant.

Amateurfunk ist gesetzlich auf Not- und Katastrophenhilfe vorbereitet

Der Notfunk ist nicht einfach eine private Idee einzelner Funkamateure. Der Gesetzgeber hat die Unterstützung von Hilfsaktionen ausdrücklich als Teil des Amateurfunkdienstes definiert.

Besonders interessant ist dabei eine Regelung des Amateurfunkgesetzes: Normalerweise dürfen Funkamateure über ihre Amateurfunkstellen nur Funkverkehr mit anderen Amateurfunkstellen abwickeln. Für Nachrichten, die nicht den Amateurfunkdienst betreffen, gibt es grundsätzlich Einschränkungen.

In Not- und Katastrophenfällen gilt jedoch eine wichtige Ausnahme. Dann dürfen auch Nachrichten für oder an Dritte übermittelt werden, soweit dies zur Unterstützung einer Hilfsaktion erforderlich ist.

Damit kann Amateurfunk im Ernstfall beispielsweise dazu beitragen, Informationen zwischen einer betroffenen Person und einer erreichbaren Stelle weiterzugeben.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Funkamateure automatisch Aufgaben der Behörden übernehmen. Vielmehr geht es darum, eine vorhandene Kommunikationsmöglichkeit bereitzustellen, wenn andere Wege nicht mehr funktionieren.

Was kann ein Funkamateur im Katastrophenfall leisten?

Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Ein Funkamateur kann beispielsweise eine Verbindung zwischen zwei Orten herstellen, die durch einen Ausfall der normalen Telekommunikation voneinander abgeschnitten sind. Denkbar wäre beispielsweise folgende Situation:

In einem Ortsteil ist nach einem schweren Sturm die Stromversorgung ausgefallen. Gleichzeitig funktionieren Mobilfunk und Internet nicht mehr zuverlässig. Eine örtliche Einsatzstelle benötigt Informationen von einer weiteren Stelle einige Kilometer entfernt.

Eine vorbereitete Amateurfunkstation kann nun eine Funkverbindung herstellen.

Dabei muss es nicht immer um spektakuläre Nachrichten gehen. Gerade bei größeren Schadenslagen können scheinbar einfache Informationen wichtig sein:

  • Welche Straße ist noch erreichbar?
  • Wo wird Hilfe benötigt?
  • Ist eine bestimmte Einrichtung noch besetzt?
  • Funktioniert die Stromversorgung?
  • Gibt es eine freie Zufahrt?
  • Wurde eine Meldung bereits weitergegeben?
  • Welche Station kann die nächste Information übernehmen?

Der Funkamateur übernimmt dabei nicht automatisch die Entscheidung, was getan werden muss. Seine Aufgabe kann darin bestehen, Informationen zuverlässig von A nach B zu übertragen.

Funk funktioniert auch ohne Internet

Einer der großen Vorteile des Amateurfunks ist seine Unabhängigkeit von einer zentralen Infrastruktur.

Eine einfache Funkstation kann beispielsweise aus einem Funkgerät, einer Antenne und einer Batterie bestehen.

Mit einer entsprechenden Antenne können über UKW lokale Verbindungen aufgebaut werden. Über Relaisfunkstellen lässt sich die Reichweite erheblich vergrößern.

Für größere Entfernungen steht der Kurzwellenfunk zur Verfügung. Hier können abhängig von Frequenz, Ausbreitungsbedingungen und Antenne Verbindungen über sehr große Entfernungen hergestellt werden.

Gerade die Kombination verschiedener Frequenzbereiche macht den Amateurfunk interessant.

UKW eignet sich hervorragend für regionale Kommunikation.

Kurzwelle kann dagegen eingesetzt werden, wenn größere Entfernungen überbrückt werden müssen.

Und auch digitale Betriebsarten können eingesetzt werden, wenn beispielsweise Text oder Daten übertragen werden sollen.

Die Stromversorgung ist ein entscheidender Punkt

Ein Funkgerät funktioniert allerdings nur so lange, wie es mit Energie versorgt wird.

Deshalb gehört eine unabhängige Stromversorgung zu den wichtigsten Bestandteilen einer Notfunkstation.

Funkamateure können beispielsweise mit Akkus, Fahrzeugbatterien, Powerstations oder anderen geeigneten Energiequellen arbeiten. Je nach Einsatzsituation kommen auch Solaranlagen oder Generatoren infrage.

Der Grundgedanke lautet:

Wenn der Strom ausfällt, muss die Funkstation trotzdem funktionieren können.

Eine Notfunkstation, die zwar ein gutes Funkgerät besitzt, aber nach zwei Stunden keinen Strom mehr hat, ist für einen längeren Einsatz nur eingeschränkt geeignet.

Deshalb wird bei Notfunkübungen auch genau dieser Punkt getestet.

Antennen sind mindestens genauso wichtig wie das Funkgerät

Ein teures Funkgerät alleine macht noch keine gute Funkstation. Die Antenne ist ein entscheidender Bestandteil der Funkanlage.

Für den mobilen Einsatz können beispielsweise einfache mobile Antennen oder aufstellbare Antennen verwendet werden. Bei stationären Anlagen stehen größere Antennensysteme zur Verfügung.

Bei einer Notfunkstation kommt es dabei nicht unbedingt darauf an, die technisch perfekte Antenne aufzubauen. Viel wichtiger ist, dass sie schnell, zuverlässig und unter den vorhandenen Bedingungen betrieben werden kann.

Deshalb gehören auch portable Antennen, Kabel, Ersatzmaterial und gegebenenfalls Masten zur Ausrüstung einer vorbereiteten Notfunkstation.

Relaisfunkstellen als wichtige Verbindungspunkte

Im Amateurfunk spielen Relaisfunkstellen eine besondere Rolle.

Ein Relais empfängt ein Funksignal und sendet es auf einer anderen Frequenz wieder aus. Dadurch können Funkamateure deutlich größere Gebiete erreichen, als dies mit einem Handfunkgerät direkt möglich wäre.

Für den Notfunk sind insbesondere notstromversorgte Relais interessant.

Denn wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, kann ein Relais mit eigener Energieversorgung weiterhin als zentraler Kommunikationspunkt zur Verfügung stehen.

Damit kann beispielsweise eine größere Region über einen gemeinsamen Funkkanal miteinander verbunden werden.

Allerdings sollte sich eine Notfunkgruppe niemals ausschließlich auf ein einzelnes Relais verlassen. Bei einer größeren Schadenslage kann auch die Relaisstation selbst betroffen sein. Deshalb sind alternative Möglichkeiten wie Direktverbindungen oder andere Frequenzbereiche wichtig.

Notfunk muss geübt werden

Eine der wichtigsten Regeln im Notfunk lautet:

Im Ernstfall ist keine Zeit, um erst herauszufinden, wie die eigene Technik funktioniert.

Deshalb werden Notfunkübungen durchgeführt.

Dabei kann beispielsweise ein größerer Stromausfall simuliert werden. Funkamateure nehmen ihre Stationen in Betrieb und versuchen, unter möglichst realistischen Bedingungen ein Funknetz aufzubauen.

Dabei wird getestet:

  • Funktionieren die Funkgeräte?
  • Sind die Akkus geladen?
  • Funktioniert die Ersatzstromversorgung?
  • Sind die Antennen einsatzbereit?
  • Können Relais erreicht werden?
  • Können Informationen zuverlässig weitergegeben werden?
  • Sind die beteiligten Funkamateure erreichbar?
  • Funktioniert die Dokumentation des Funkverkehrs?

Solche Übungen sind enorm wichtig, denn eine funktionierende Notfunkorganisation entsteht nicht erst im Moment einer Katastrophe.

Der Mensch ist wichtiger als die Technik

Bei aller Begeisterung für Funkgeräte, Antennen und digitale Technik darf ein wichtiger Punkt nicht vergessen werden:

Notfunk ist vor allem Kommunikationsarbeit.

In einer Schadenslage kann es hektisch werden. Informationen müssen möglichst kurz, eindeutig und zuverlässig übertragen werden.

Ein guter Notfunker zeichnet sich deshalb nicht nur durch technische Kenntnisse aus. Er muss auch ruhig bleiben, zuhören können und Informationen korrekt aufnehmen und weitergeben.

Eine unklare oder falsch verstandene Meldung kann unter Umständen genauso problematisch sein wie eine ausgefallene Funkverbindung.

Deshalb gehören klare Funkdisziplin und strukturierter Funkbetrieb zu den Grundlagen des Notfunks.

Funkamateure arbeiten nicht gegen die BOS, sondern können sie ergänzen

Ein häufiges Missverständnis besteht darin, dass Funkamateure im Katastrophenfall einfach selbstständig den Funkverkehr von Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienst übernehmen könnten.

So funktioniert es nicht.

Die BOS – Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben – verfügen über ihre eigenen Kommunikationssysteme und Einsatzstrukturen.

Amateurfunk ist kein Ersatz dafür.

Eine Zusammenarbeit kann vielmehr dort sinnvoll sein, wo zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten gebraucht werden. Dabei sollte eine organisierte Funkhilfe immer mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden.

Der Amateurfunk kann beispielsweise eine zusätzliche Kommunikationsmöglichkeit darstellen, wenn reguläre Kommunikationswege nicht mehr verfügbar sind.

Wichtig ist dabei eine klare Aufgabenverteilung: Die Einsatzleitung entscheidet, welche Informationen benötigt werden und welche Maßnahmen erfolgen. Der Funkamateur stellt die technische Verbindung bereit und übermittelt die vorgesehenen Informationen.

Was gehört in einen Notfunkkoffer?

Für den praktischen Einsatz muss die Technik transportabel sein.

Ein einfacher UKW-Notfunkkoffer kann beispielsweise enthalten:

  • 2-m-/70-cm-Funkgerät
  • geeignete Antenne
  • Antennenkabel
  • Ersatzakku oder externe Stromversorgung
  • Ladegerät
  • Mikrofon beziehungsweise Headset
  • Schreibmaterial
  • Taschenlampe
  • Ersatzkabel und Adapter
  • persönliche Dokumente
  • wetterfeste Kleidung

Für Kurzwelle wird die Ausrüstung entsprechend erweitert. Dazu können ein Kurzwellenfunkgerät, Antennenanpassgerät, Drahtantennen, Masten und eine unabhängige Stromversorgung gehören.

Dabei muss die Ausrüstung nicht zwingend in einem einzigen Koffer untergebracht sein. Wichtig ist vielmehr, dass alles zusammenpasst und im Bedarfsfall schnell verfügbar ist.

Der Computer wird zum wichtigen Helfer

Moderner Notfunk besteht längst nicht mehr ausschließlich aus Sprache.

Computer und digitale Betriebsarten eröffnen zusätzliche Möglichkeiten.

Funkamateure können beispielsweise digitale Nachrichten übertragen oder Computerprogramme einsetzen, um Funkverbindungen, Frequenzen und Ausbreitungsbedingungen zu analysieren.

Auch Kartenmaterial und digitale Dokumentation können eine wichtige Rolle spielen. Damit verbindet der Notfunk klassische Funktechnik mit moderner Computertechnik.

Gerade hier zeigt sich, wie vielseitig Amateurfunk geworden ist.

Auch Kurzwelle kann eine wichtige Rolle spielen

Wenn regionale Kommunikationswege ausgefallen sind, kann Kurzwelle eine besondere Bedeutung bekommen.

Während UKW-Verbindungen häufig auf die direkte Reichweite beziehungsweise vorhandene Relaisstrukturen angewiesen sind, können Kurzwellenverbindungen abhängig von den Ausbreitungsbedingungen sehr große Entfernungen überbrücken.

Dafür braucht man nicht zwingend eine riesige Funkstation.

Eine portable Kurzwellenstation mit Drahtantenne, Funkgerät und unabhängiger Stromversorgung kann bereits eine erstaunliche Reichweite erreichen.

Das macht Kurzwelle gerade für Situationen interessant, in denen andere Kommunikationswege über größere Entfernungen ausgefallen sind.

Notfunk ist keine Spielerei

Für Außenstehende wirkt Amateurfunk manchmal wie ein technisches Hobby. Und natürlich ist Amateurfunk für viele Menschen zunächst genau das: ein faszinierendes Hobby.

Doch gerade diese Beschäftigung mit Funktechnik, Antennen, Stromversorgung und digitalen Übertragungsverfahren führt dazu, dass Funkamateure Fähigkeiten besitzen, die in außergewöhnlichen Situationen wertvoll sein können.

Sie wissen, wie man eine Antenne aufbaut.

Sie können Funkgeräte konfigurieren.

Sie können eine Station auch mit einer unabhängigen Stromversorgung betreiben.

Sie kennen die Besonderheiten verschiedener Frequenzbereiche.

Und sie sind es gewohnt, auch unter schwierigen Bedingungen Funkverbindungen aufzubauen.

Notfunk beim Fieldday

Gerade bei einem Fieldday lässt sich Notfunk hervorragend praktisch demonstrieren.

Statt nur über die Theorie zu sprechen, kann eine komplette portable Funkstation aufgebaut werden.

Eine Antenne wird aufgestellt, Funkgeräte werden angeschlossen, Akkus oder andere Stromquellen bereitgestellt und anschließend werden verschiedene Funkverbindungen ausprobiert.

Man kann sogar einen simulierten Strom- oder Internetausfall durchführen. Plötzlich wird deutlich, wie wichtig es ist, dass die Funkstation auch ohne Steckdose, Internet und Mobilfunk funktioniert.

Für Besucher ist das eine interessante Erfahrung, denn sie können direkt sehen, dass Amateurfunk nicht nur aus einem Funkgerät auf dem Schreibtisch besteht. Es geht um ein komplettes System aus Funkgerät, Antenne, Stromversorgung, Mensch und Organisation.

Die wichtigste Aufgabe: vorbereitet sein

Notfunk bedeutet nicht, ständig auf eine Katastrophe zu warten. Es bedeutet vielmehr, vorbereitet zu sein.

Eine Notfunkgruppe sollte ihre Technik kennen, regelmäßig üben und ihre Abläufe überprüfen. Auch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Ansprechpartnern des Katastrophenschutzes kann dabei eine wichtige Rolle spielen.

Denn wenn wirklich einmal eine größere Kommunikationsstörung eintritt, zählt nicht, wie viele Funkgeräte vorhanden sind. Entscheidend ist, ob Menschen vorhanden sind, die wissen, wie man sie sinnvoll einsetzt.

Amateurfunk als Teil einer resilienten Kommunikation

Unsere Gesellschaft wird immer stärker von funktionierenden Kommunikationsnetzen abhängig. Gleichzeitig zeigt sich bei Naturkatastrophen und größeren Störungen immer wieder, wie verletzlich technische Infrastrukturen sein können.

Der Amateurfunk bietet hier keine magische Lösung und kann selbstverständlich nicht jedes Problem lösen. Aber er stellt etwas bereit, das in einer Krise besonders wertvoll sein kann: eine dezentrale, unabhängige und technisch flexible Möglichkeit zur Kommunikation.

Genau deshalb ist Not- und Katastrophenfunk ein wichtiger Bestandteil des Amateurfunks. Und genau deshalb beschäftigen sich auch heute noch Funkamateure mit Antennen, Funkgeräten, Akkus, Kurzwelle, Relais, digitalen Betriebsarten und mobilen Funkstationen.

Denn wenn Telefon, Internet und Mobilfunk einmal nicht mehr funktionieren, kann ein Funkgerät plötzlich wieder zu dem werden, was es ursprünglich war: Ein direkter Kommunikationsweg zwischen Menschen – unabhängig davon, ob das Internet gerade funktioniert.

Notfunk beim Computer Club Media 2000

Auch für unseren Computer Club Media 2000 ist dieses Thema besonders interessant. Die Verbindung von Amateurfunk, Elektronik, Computertechnik, Stromversorgung und moderner digitaler Kommunikation bietet zahlreiche Möglichkeiten, Notfunk praktisch zu erleben.

Gerade bei unseren Fielddays kann gezeigt werden, wie eine Funkstation unabhängig vom öffentlichen Stromnetz aufgebaut wird und welche Möglichkeiten der Amateurfunk im Not- und Katastrophenfall bietet.

Dabei steht nicht die Vorstellung im Vordergrund, die Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst oder Katastrophenschutz zu ersetzen. Vielmehr geht es darum, technische Möglichkeiten zu verstehen, sie zu beherrschen und im Bedarfsfall zur Unterstützung einsetzen zu können.

Denn Notfunk beginnt nicht erst dann, wenn eine Katastrophe eingetreten ist.Notfunk beginnt mit der Vorbereitung.


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